Meldung vom 23.07.2016 

Die schönsten Touren am Wasser

Mit dem Rad, Kanu und zu Fuß unterwegs in Brandenburgs Naturlandschaften

Ein freier Blick bis zum Horizont, frische Luft und ganz viel Wasser: So sieht ein Ausflug oder Kurzurlaub in Brandenburg aus, bei dem man den Alltag hinter sich lassen kann. Getreu dem Motto: Der Weg ist das Ziel – ob per Rad an Flüssen entlang, mit dem Kanu auf stillen Seen oder bei einer Wanderung über Hügel und durch Wälder. In Brandenburgs Naturlandschaften gibt es viele Plätze, die zum tief durchatmen einladen. Wir haben ein paar der schönsten Touren zusammengestellt.
 
Kanutour Uckermärkische Seen:

Wer in der Uckermark mit dem Kanu unterwegs ist, kann bei jeder Tour etwas Neues entdecken: Zum Beispiel einen Biber bei der Arbeit oder einen Eisvogel mit dem typischen blaugrünen Gefieder. Kein Wunder, schließlich ist der Naturpark Uckermärkische Seen mit seinen mehr als 50 Klarwasserseen und 100 Kilometern Wasserwanderwegen eines der schönsten Paddelreviere Brandenburgs, das ebenso für Anfänger als auch für Familien mit Kindern geeignet ist. Idealer Startpunkt ist der Ort Lychen. Hier betreibt Familie Thum seit vielen Jahren die Flößerei „Treibholz“ mit Kanuverleih und Herberge.
 
Rundtour DahmeRadweg:

An Seen mangelt es rund um Königs Wusterhausen nicht. In der Stadt, in der Friedrich II. sein berühmtes Tabakskollegium abhielt, beginnt auch die Tages-Tour „Pack‘ die Badehose ein“. Der Rundkurs streift auf 35 Kilometern gleich zehn Seen. Im Dahme-Seenland gehört die Route inzwischen zu den beliebtesten Strecken. Und unterwegs gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um sich abzukühlen, zum Beispiel im Todnitzsee und Zeesener See.
 
66 Seen auf einen Streich:

Auf dem 66-Seen-Wanderweg weisen – wie der Name schon sagt – die Seen die Richtung: Er führt auf 416 Kilometern einmal rund um Berlin durch Brandenburg. Unterteilt ist der 66-Seen-Wanderweg in insgesamt 19 Etappen mit Start und Ziel in Potsdam. Unterwegs bekommen Wanderer das Land Brandenburg in seiner ganzen Vielfalt präsentiert. Im Norden warten ausgedehnte Laubwälder, im Süden hingegen Nadelwälder darauf, entdeckt zu werden. Dazwischen immer wieder Seen, kleine Bäche, Flüsse und Teiche.
 
Grenzenlose Blicke über die Elbe:

Auf der Lenzerwischetour lässt sich Natur pur auf einer Länge von 27 Kilometern mit dem Fahrrad erleben und zwar vor dem Hintergrund der deutsch-deutschen Geschichte. Eine hervorragende Aussicht haben Ausflügler unterwegs von einem ehemaligen Grenzwachtturm am nahegelegenen Elberadweg. Ebenso imposant ist auch der Ausblick von der Burg Lenzen.
 
Auf Fontanes Spuren:

Der Große Stechlinsee, auch „Stechlin“ genannt, ist schon ein ganz besonderer See. Das Wasser ist so klar und rein, dass man es nicht nur trinken, sondern auch noch in großer Tiefe lesen könnte. Wer den See hautnah erleben möchte, sollte ein Bad in ihm nehmen oder ihn wenigstens auf dem Stechlin-Wanderweg umrunden. Start der rund 14 Kilometer langen Tour ist im Ort Neuglobsow.
 
Havelparadies erfahren:

Auf dieser Radtour geht es von Fürstenberg (Havel) immer am Ufer des blauen Bandes der Havel entlang sowie durch Wiesen und Wälder bis nach Oranienburg. Auf dem Weg liegen Sehenswürdigkeiten wie das einstige Kloster Himmelpfort, der Ziegeleipark Mildenberg und das Schiffermuseum in Zehdenick.
 
Wanderung durchs Schwärzetal:

Viel Wald, tiefe Seen und wild verwunschen anmutende Bachtäler: Wer im Naturpark Barnim unterwegs ist, trifft überall auf die Spuren der letzten Eiszeit. Beispielsweise auf einer Wandertour durch das Schwärzetal bei Eberswalde. Wie durch einen Märchenwald schlängelt sich das schmale Flüsschen durch unberührte Erlen- und Buchenwälder. Kaum ein Laut ist zu hören, nur das leise Fließen des kristallklaren Wassers. Quellen, Moore, tief eingeschnittene Täler und steile Hänge prägen dieses 489 Hektar große und seit 1996 bestehende Naturschutzgebiet.
 

Informationen zu all diesen Touren und Angeboten gibt es unter: www.reiseland-brandenburg.de/naturausfluege