Vom 1. April bis 5. Juli 2009 stellt das Bauhaus-Museum Weimar zusammen mit anderen Präsentationsorten der Stadt in der Ausstellung „Das Bauhaus kommt“ Weimar als Geburtsort des Bauhauses in den Vordergrund. Die Ausstellung wird Weimar als Laboratorium zeigen, in dem vorausgedacht wurde, was in den weiteren Bauhaus-Stationen in Dessau und Berlin zur Entfaltung gelangte und später weltweite Akzeptanz fand.
Im Frankfurter Architekturmuseum ist vom 6. März bis zum 26. April eine internationale Wanderausstellung zum Thema zu sehen. Unter dem Titel „Bauhaus twenty-21 ‚An ongoing Legacy‘“ vereint das unter der Schirmherrschaft der UNESCO stehende Projekt Fotografie, Architektur und Design. Thematisiert wird hier nicht nur Geschichte des Bauhauses, sondern auch die Philosophie, die das Bauhaus ausmachte, und die noch heute aktuell ist. So haben die Avantgardisten damals die Nutzung von Fertigteilen propagiert, um Hausbauten erschwinglich zu machen, und Gedanken zum ökologischen Bau formuliert. Das aktuelle Ausstellungsprojekt wurde vom New Yorker Fotografen Gordon Watkinson zusammen mit dem Leiter des Bauhausmuseums, Michael Siebenbrodt, konzipiert. Nach Frankfurt wird „Bauhaus twenty-21 ‚An ongoing Legacy‘“ auch in Krakau, Ljubljana, Brüssel und Athen zu sehen sein. Weitere Stationen in Europa und Asien sind geplant.
In Berlin widmet sich die Ausstellung „Modell Bauhaus“ vom 22. Juli bis zum 4. Oktober im Martin-Gropius-Bau den Design-Ikonen des frühen 20. Jahrhunderts. Die Präsentation ist ein Gemeinschaftsprojekt der Klassik Stiftung Weimar, der Stiftung Bauhaus Dessau und des Bauhaus-Archivs Berlin.
In Dessau selbst liegt der Fokus auf der dortigen Zeit des Bauhauses, also auf den Jahren 1925 bis 1932. Lehrer- und Schülerarbeiten aus allen Unterrichts- und Werkstattbereichen, wie zum Beispiel der Tischlerei, der Metallwerkstatt oder der Bauabteilung geben anschauliche Einblicke in die Entwicklung und Arbeitsweise der „Hochschule für Gestaltung. Bauhaus Dessau“, die sich dem interdisziplinären Experimentieren, Lernen und Produzieren widmete. Es ging, wie man es damals formulierte, um das "Gestalten von Lebensvorgängen".
Weitere Informationen zum Thema und zum Reiseland Deutschland finden Interessierte im Internet unter www.deutschland-tourismus.de.